Sanierung Tätschdach-Bauernhaus Grabserberg, 2018-

Das Haus ist auf Ende 17. Jahrhundert datiert und ist ein Kantonales Denkmalschutzobjekt. Es ist ein gestricktes Tätschdachhaus über massivem Kellerkragen mit zwei Hauptgeschossen und einem Dachzimmer. Die Fassade ist vollständig verschindelt, unter der allerdings die vorstossenden Gwettköpfe noch spürbar sind. Das ergibt eine wellenförmige, lebendig wirkende Aussenhaut. Ich entwickle ein Sanierungskonzept, welches die historische Substanz des Haus trotz Verbesserung von Wohnkomfort aufwertet. Die heute nicht beheizten Räume bekommen eine eigenständige Erschliessung und wärmethermische Zonierung, bilden quasi das „contemporäre Backstage“ zur unberührten historischen Substanz. Die Lanschaft ist im Bundesinventar BLN 1613 „Speer – Churfirsten – Alvier“, befindet sich im rheintalseitigen Hang der Alvierkette.

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